Großer Wiesenknopf

Sanguisorba officinalis L.

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Der Große Wiesenknopf ist mit seinen braunroten, eiförmigen Blütenköpfchen eine unverwechselbare Art der Feuchtwiesen. Seine Blätter sind gefiedert und unterseits graugrün.

Wissenswertes!

Der Große Wiesenknopf ist lebenswichtig für den Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling, eine gefährdete und streng geschützte Schmetterlingsart, die in Anhang IV der FFH-Richtlinie gelistet ist: Die Raupen fressen zunächst an den Wiesenknopf-Blüten. Nach der dritten Häutung lassen sie sich zu Boden fallen und werden von der Roten Knotenameise in ihr Nest getragen, wo sie sich von Ameisenbrut erfnähren, verpuppen und bis zur Verwandlung zum Schmetterling bleiben. Balz, Paarung und Eiablage finden dann wieder auf den Blüten des Großen Wiesenknopfs statt. Der Name Sanguisorba (lat. sanguis, sorbere) bedeutet „Blut aufnehmen“ und verweist auf die blutrote Farbe des Blütenköpfchens: Früher wurde die Wurzel als blutstillendes Mittel eingesetzt.

 

Weiterführende Links

Artinformation auf FloraWeb
Steckbrief auf Bayernflora.de Informationen zum Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Sanguisorba officinalis (Großer Wiesenknopf) - Foto: © B. Biel
Sanguisorba officinalis (Großer Wiesenknopf) - Foto: © B. Biel

Sanguisorba officinalis (Großer Wiesenknopf) - Foto: © B. Biel
Sanguisorba officinalis (Großer Wiesenknopf) - Foto: © B. Biel