Sibirische Schwertlilie

Iris sibirica

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Erkennen!

Die Sibirische Schwertlilie - oder auch Wiesen-Iris - wächst in Nasswiesen und Flachmooren. Ihre blau-violetten Blüten überziehen im Mai und Juni die Streuwiesen: zum Beispiel am Ammersee-Südende, wo sie dann sogar vom Straßenrand aus zu sehen sind. Im Gegensatz zu den kultivierten Schwertlilien in unseren Gärten und zu den wild wachsenden (gelbblühenden) Wasser-Schwertlilien sind ihre dreizähligen Blüten bartlos. Die äußeren drei Perigonblätter sind zurückgebogen und tragen auffällige Strichsaftmale, die den bestäubenden Insekten den Weg ins Blüteninnere weisen. Die inneren drei Perigonblätter sind dunkler gefärbt und aufrecht. Die Blüte wird von einem braunen Hochblatt umgeben. Die Blätter der Sibirischen Schwertlilie sind grasartig und nur 2-6 mm breit. Aus dem unterständigen Fruchtknoten entwickelt sich eine dreikantige Kapsel, die noch im Winter am Blütenstängel bleibt.

Wissenswertes!

In der griechischen Sagenwelt war Iris (griech.: Regenbogen) eine Botin zwischen den Himmelsgöttern und den Menschen. Die Sibirische Schwertlilie ist nach der Bundes-Artenschutzverordnung besonders geschützt und steht auf der "Roten Liste der Gefäßpflanzen Bayerns" in der Gefährdungskategorie "3" (gefährdet). Daher werden die übermittelten Fundorte unscharf dargestellt.

Weiterführende Links

Artinformation auf FloraWeb
Steckbrief auf Bayernflora.de

Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) - Foto: © B. Biel
Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) - Foto: © B. Biel

Sibirische Schwertlilie (<i>Iris sibirica</i>) - Foto: © B. Biel
Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) - Foto: © B. Biel