Gelbes Windröschen

Anemone ranunculoides L.

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Das Gelbe Windröschen wächst auf nährstoffreichen Böden in Auenwäldern und feuchten Laubmischwäldern. Es ähnelt dem weißblühenden Buschwindröschen und kommt sogar manchmal gemeinsam mit ihm vor. Das Gelbe Windröschen ist jedoch deutlich seltener und bezüglich der Nährstoffversorgung anspruchsvoller. Abgesehen von den dottergelben, außen behaarten Blütenblättern gibt es noch weitere Unterscheidungsmerkmale:

  • meist zwei Blüten pro Stängel
  • (fast) ungestielte, bis zum Grund dreiteilige Stängelblätter

Wissenswertes!

Gelbes Windröschen und Buschwindröschen gehören zu den Frühlingsgeophyten: Sie bilden Blätter, Blüten und Früchte bevor die Laubbäume mit ihren Blättern den Waldboden beschatten. Danach lagern sie Reservestoffe in unterirdische Speicherorgane ein - bis sie im nächsten Frühjahr dann wieder austreiben. Beide Arten bilden Samen mit einem nährstoffhaltigen Anhängsel (Elaiosom), das Ameisen anlockt und ihnen als Nahrung dient. Die Ameisen verschleppen deshalb die Samen und tragen so zu ihrer Ausbreitung bei (Myrmekochorie oder Ameisenausbreitung).

Weiterführende Links

Artinformation auf FloraWeb
Steckbrief auf Bayernflora.de

Anemone ranunculoides (Gelbes Buschwindröschen) - Foto: © C. & Th. Schneider
Anemone ranunculoides (Gelbes Buschwindröschen) - Foto: © C. & Th. Schneider

Anemone ranunculoides (Gelbes Buschwindröschen) - Foto: © C. & Th. Schneider
Anemone ranunculoides (Gelbes Buschwindröschen) - Foto: © C. & Th. Schneider