Bärlauch

Allium ursinum L. subsp. ursinum

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Erkennen!

Knoblauch-artiger Geruch im Laubwald? Im April oder Mai? Verdacht auf Bärlauch! Bärlauch kommt oft in Massenbeständen in feuchten, nährstoffreichen Laubwäldern, in Auwäldern, in alten Gärten und Parkanlagen vor. Zunächst erscheinen die Blätter: jeweils zu zweit, deutlich gestielt und mit elliptisch-lanzettlicher Form. Die Blattnerven verlaufen parallel. Später ist der kantige, unbeblätterte Stängel mit dem halbkugeligen, weißen Blütenstand zu sehen. Vorsicht: Verwechslungsgefahr mit Herbstzeitlose und Maiglöckchen!

Wissenswertes!

Angeblich ernähren sich die Bären nach ihrem Winterschlaf von Bärlauch, um ihren Körper zu kräftigen. Bärlauch gehört - wie viele krautige Arten im Laubwald - zu den Frühlingsgeophyten. Diese nutzen die Lichteinstrahlung auf den Boden vor dem Laubaustrieb der Bäume. Mit dem "Kronenschluss" der Bäume beenden sie ihr oberirdisches Dasein und "ziehen ein" für den Rest des Jahres. So speichert auch der Bärlauch im Juni zur Samenreife seine Reservestoffe in seiner spindelförmigen Zwiebel und die oberirdischen Teile der Pflanze sterben ab.

Weiterführende Links

Artinformation auf FloraWeb
Steckbrief auf Bayernflora.de

Allium ursinum (Bärlauch)  - Foto:©  Th. Schneider
Allium ursinum subsp. ursinum (Bärlauch), Blütenstand - Foto: (c) C. & Th. Schneider

Allium ursinum (Bärlauch)  - Foto:©  Th. Schneider
Allium ursinum subsp. ursinum (Bärlauch)  - Foto:©  Th. Schneider